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Brunnenbau Amani Vumwe und Relijuu


Staatlicher Wasserexperte an Amani Vumwe
PROBONO im Gespräch mit einem staatlichen Wasserexperten an der Amani Vumwe Primary School, September 2011
Die Primary School Relijuu
Die Primary School Relijuu liegt in einem ausgesprochen trockenen Gebiet in Tansania
Schüler der Relijuu Primary School
Schüler der Relijuu Primary School im Unterricht

Bau eines Brunnens an der Amani Vumwe Primary School

PROBONO wird 2012 einen Brunnen für die Amani Vumwe Primary School, einer Grundschule in Mwanga in der Kilimanjaro Region, bauen. Diese Grundschule, die einen kirchlichen Träger hat, befindet sich in einer bedürftigen, dörflichen und strukturschwachen Region. Die Schule hat eine engagierte Schulleitung und einen hohen Qualitätsanspruch. Sie verfügt derzeit nur einmal in der Woche für wenige Stunden über Wasser.

Der Bau eines Brunnens hat für diese wachsende Schule, aber auch für das dazu gehörige Dorf einen sehr wichtigen und nachhaltigen Nutzen: Er ermöglicht in Zukunft die regelmäßige Versorgung der Schüler mit sauberem Trinkwasser, verbessert die hygienischen und gesundheitlichen Bedingungen und ist die Voraussetzung für Zukunftsprojekte wie die Zubereitung eines warmen Mittagessens und das Anlegen eines Schulgartens. Die derzeitigen Kosten für das gesamte Projekt (Bohrung/70 Meter tief, Pumpe, Wassertank, Wasserleitungen) liegen bei ca. 22.000 Euro. An diesen Kosten beteiligen sich auch die tansanische Grundschule mit 20 Prozent und die deutsche Montessori Partnerschule in Aachen.

Bau eines Brunnens an der Relijuu Primary School

Der Brunnen ist in dieser sehr trockenen Region (siehe Foto) sehr dringlich. Die Schüler haben bisher keinen Zugang zu Wasser. Sie bringen jeden Tag Wasser in Kanistern mit. Die hygienischen Bedingungen sind schlecht. Ein Brunnen wird in Zukunft nicht nur die 400 köpfige Grundschule, sondern auch das nahegelegene Dorf mit frischem Trinkwasser versorgen. Darüber hinaus kann in Zukunft ein warmes Mittagessen für die Schüler gekocht und ein Schulgarten angelegt werden. Auch ein Baumpflanzprojekt, das der Erosion entgegen wirken soll und Schatten spenden wird, ist geplant.

Der Bau des Brunnens und ein Anschluss an das öffentliche Stromnetz sollen 2012 gemeinsam mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) realisiert werden. Die Gesamtkosten für die Bohrung (130 Meter tief), Pumpe, Wassertank, Leitungen und Verbindung zum Stromnetz betragen rund 28.000 Euro.