Unsere entwicklungspolitische Absicht, die Lebenschancen in der Kilimanjaro Region durch Bildungsförderung zu verbessern und deutsche Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit dem Kollegium und der Elternschaft durch praktisches, engagiertes Handeln und persönliche Begegnungen zu motivieren, hat das Schulleben der Humboldtschule als UNESCO-Projektschule sehr stark geprägt. PROBONO hat die Humboldtschule dabei beratend und finanziell eindrucksvoll unterstützt und so wesentlich zum vorbildlichen Erfolg der Partnerschaft beigetragen.

Ulrich Nolte, Schulleiter i.R. der Humboldtschule Bad Homburg

Schulpartnerschaften

Warum Nord-Süd-Schulpartnerschaften?

Nord-Süd-Schulpartnerschaften bringen Kinder und Jugendliche aus ganz unterschiedlichen kulturellen Lebensverhältnissen zusammen. Über die Grenzen zwischen arm und reich und über alle Differenzen in Kultur, Religion, Erziehung und Tradition hinweg wird im Austausch und in der Begegnung unsere Eine Welt lebendig.

PROBONO initiiert, berät und fördert seit 2004 Partnerschaften zwischen Schulen in Deutschland und Schulen in Tansania, Uganda und Kenia. Partnerschaft bedeutet für uns, dass die Schulen in Nord und Süd mit Respekt und Toleranz miteinander umgehen, gleichberechtigt zusammen arbeiten und offen sind, voneinander zu lernen.

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Was bewirken Nord-Süd-Schulpartnerschaften?

Eine gelebte, von PROBONO unterstützte Partnerschaft zwischen einer Schule in Deutschland und einer Schule in Ostafrika...

  • fördert den interkulturellen Dialog und ermöglicht Begegnungen, bei denen junge Menschen aus unterschiedlichen Kulturkreisen persönliche Beziehungen aufbauen und voneinander lernen,
  • gibt Einblick in fremde Lebenswelten, fördert das Denken in globalen Zusammenhängen und motiviert zu sozialem Engagement,
  • ermöglicht Kindern und Jugendlichen, zu nachhaltiger Entwicklung im Süden beizutragen,
  • schafft Verständnis für andere Wertesysteme, fördert die Völkerverständigung und hilft beim Abbau von Vorurteilen.

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Wie unterstützt PROBONO Nord-Süd-Schulpartnerschaften?

Mithilfe unserer lokalen Mitarbeiter und Kooperationspartner in Tansania und Uganda vermitteln wir interessierten deutschen Schulen eine passende Partnerschule in Afrika. PROBONO beschränkt sich jedoch nicht allein auf die Vermittlung von Schulpartnerschaften. Wir begleiten und unterstützen die Partnerschulen in Nord und Süd langfristig. PROBONO berät und unterstützt u.a. ... 

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Als anerkannte Organisation der Entwicklungszusammenarbeit planen und realisieren wir außerdem Projekte zur Verbesserung der Lern- und Lebensbedingungen an den afrikanischen Partnerschulen. Diese Projekte reichen von der Anschaffung von Schulbüchern bis zum Bau von Klassenräumen und zur Bohrung von Brunnen auf dem Schulgelände. Alle diese Projekte werden in Kooperation mit den afrikanischen Schulen geplant und realisiert.

Die deutschen Partnerschulen werden dabei – je nach Wunsch und Engagement mehr oder weniger – miteinbezogen. PROBONO berät die deutschen Partnerschulen beim Sammeln von Spenden für die Projekte an den afrikanischen Partnerschulen und trägt durch eigenes Fundraising zur Finanzierung bei. PROBONO bietet den deutschen Partnerschulen die Möglichkeit, Erfahrungen und Ideen zum Thema Schulpartnerschaft im PROBONO Schulnetzwerk auszutauschen.

Unsere Beratung und Unterstützung entwicklungspolitischer Bildungsarbeit an deutschen Schulen im Rahmen von Nord-Süd-Schulpartnerschaften wird vom Land Hessen gefördert.

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Schulpartnerschaften

Wie werden wir PROBONO Partnerschule?

Es ist uns wichtig, dass es in einer Schulpartnerschaft nicht allein darum geht, Spendengelder von Deutschland nach Afrika zu schicken. Die Unterstützung der Partnerschulen im Süden ist uns ein wichtiges Anliegen, aber daneben sind Dialog und Austausch ganz wesentliche Ziele einer PROBONO Schulpartnerschaft.

Ein entscheidendes Kriterium für eine langfristige Schulpartnerschaft ist nach unserer Erfahrung auch eine nachhaltige Verankerung der Partnerschaft in der Schule. Umso mehr Menschen sich engagieren – Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte oder auch Eltern – umso besser und vielseitiger kann die Schulpartnerschaft mit Leben gefüllt werden.

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Haben Sie Interesse am Austausch mit Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern aus dem globalen Süden und an der Entwicklung und Durchführung gemeinsamer Lernprojekte? Möchten Sie sich an Ihrer Schule engagieren, um zur Verbesserung der Lern- und Lebensbedingungen im östlichen Afrika beizutragen? Streben Sie eine langjährige Kooperation mit einer Schule in Tansania oder Uganda an? Wenn Sie diese Fragen mit Ja beantworten, sind Sie bei uns richtig.

Wollen Sie mehr erfahren? Schreiben Sie uns eine Mail oder rufen Sie uns an – wir freuen uns auf Sie!

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Schulpartnerschaften

Nord-Süd-Schulpartnerschaften in Kooperation mit PROBONO

Zurzeit kooperiert PROBONO mit rund 30 Schulen in Tansania, Uganda und Kenia und unterstützt diese mit vielen verschiedenen Projekten bei der Verbesserung der Lernbedingungen. Die meisten Schulen haben eine Partnerschaft mit einer Schule in Deutschland, die von PROBONO beraten und unterstützt wird.

Für eine weiterführende Schule in Tansania und zwei weiterführende Schulen Uganda suchen wir derzeit noch eine deutsche Partnerschule, die Interesse am interkulturellen Austausch und am Globalen Lernen hat und die im Rahmen einer Nord-Süd-Schulpartnerschaft zur Förderung der Schulbildung in Afrika beitragen will. Sie wollen mehr erfahren? Gerne beantworten wir Ihre Fragen!

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Grundschulen

  • Amani Primary School, Usa River,
    und Umweltgrundschule Dissenchen, Cottbus
  • Amani Vumwe Primary School, Mwanga, Tansania
    und Montessorischule Reumontstraße, Aachen
  • Ilmissigiyo Primary School, Loitoktok, Rift Valley Region, Kenia
    und Anna-Schmidt-Schule, Frankfurt
  • Kimashuku Primary School, Moshi, Tansania
    und Moltkeschule, Dinslaken
  • Lambo Estate Primary School, Moshi, Tansania
    und GGS Hühnerheide, Dinslaken
  • Mramba Primary School, Mwanga, Tansania
    und Engelbert-Humperdinck-Schule, Frankfurt
  • Relijuu Primary School, Mwanga, Tansania
    und Erasmus Frankfurter Stadtschule
  • Tengeru Primary School, Arusha Region, Tansania
    und Haldenberger Schule, München
  • Fanaka Secondary School, Dar es Salaam, Tansania
    und Grundschule an der Wiesenau, Neu Anspach

Weiterführende Schulen

  • Dr. Asha Rose Migiro Girls' Secondary School, Mwanga, Tansania
    und Kepler-Gymnasium, Freiburg
  • Duluti Secondary School, Arusha, Tanzania
    und Lessing-Gymnasium, Frankfurt
  • Edmund Rice Secondary School, Arusha
    und Freiherr-vom-Stein-Gymnasium, Oberhausen
  • Irkisongo Secondary School, Arusha Region, Tansania
    und Schillerschule Frankfurt
  • Kilobeni Secondary School, Mwanga, Tansania
    und Wöhlerschule, Frankfurt
  • Kiluvya Secondary School, Dar es Salaam, Tansania'
    und Helene-Lange-Gymnasium, Hamburg
  • Kishumundu Secondary School, Moshi, Tansania
    und Alexander-von-Humboldt Schule, Viernheim sowie Kopernikusschule, Freigericht
  • Kisomachi Secondary School, Kilimanjaro Region, Tansania
    und Freiherr-vom-Stein-Schule Europaschule Gladenbach
  • Losirway Secondary School, Arusha, Tansania
    und Internatsschule Schloss Hansenberg, Geisenheim
  • Mapeera Senior Secondary School, Kalungu, Central Region, Uganda
    und Städtisches Gymnasium Schleiden, Eifel
  • Mwanga High School, Mwanga, Tansania
    und Humboldtschule, Bad Homburg
  • One World Secondary School, Kisangara, Tansania
    und Gymnasium Lappersdorf, Regensburg
  • St. Joseph´s Secondary School, Nkoni, Masaka, Uganda
    und Heinrich-Heine-Gymnasium, Ostfildern
  • St. Michaels Vocational School, Butende, Uganda
    und Albert-Schweitzer-Realschule, Tübingen
  • Tingatinga Secondary School, Monduli District, Tansania
    und Georg-Ackermann-Schule, Breuberg
  • Uchira Secondary School, Moshi, Tanzania
    und Gymnasium Hochrad, Hamburg
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Schulpartnerschaften

Schulpartnerschaften im Spannungsfeld zwischen Entwicklungszusammenarbeit und Partnerschaft auf Augenhöhe

Rückblick auf das interkulturelle PROBONO Seminar am 19. November 2016

Rund 40 Lehrer, Schulleiter, Schülerinnen und PROBONO Mitarbeiter tauschten sich einen Samstag lang über die Ambivalenz von Bauprojekten, über Bratkartoffeln und Chagga Cake und über die Herausforderungen interkulturell sensibler Kommunikation aus.

Ein besonderes Plus des Seminars war die Mitwirkung der PROBONO Kollegen Eliet Senkoro aus Tansania und Denis Kalyango aus Uganda. Sie sprachen in ihrem Impulsreferat ausder Südperspektive über die Herausforderungen in einer Nord-Süd-Schulpartnerschaft. Aus dem Blickwinkel der afrikanischen Partnerschulen beschrieben sie das Spannungsfeld zwischen dem Anspruch des Dialogs auf Augenhöhe einerseits und der einseitigen finanziellen Unterstützung der Partnerschulen im Süden andererseits.

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Neben der Sensibilisierung der Seminarteilnehmer ging es dabei auch darum aufzuzeigen, wie entscheidend eine interkulturell sensible Kommunikation vor dem Hintergrund der beschriebenen Asymmetrie in den Beziehungen ist. "Die Einschätzung der Partner bezüglich etlicher sensibler Bereiche der Partnerschaft hat uns allen die Augen geöffnet; da bin ich sicher", schrieb uns anschließend eine Teilnehmerin.

Auch in den einzelnen Workshops am Nachmittag brachten unsere afrikanischen Kollegen immer wieder die Sichtweise der Südpartner in die Diskussion ein. Am Beispiel konkreter Dialogprojekte und gemeinsamer Workcamps mit Schülerinnen und Schülern aus Deutschland und Tansania wurden in mehreren Gruppen konkrete Kriterien für gelingenden Dialog erarbeitet.

Neben dem offiziellen Seminarprogramm nutzten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch intensiv die Möglichkeit, mit den Vertretern anderer Schulen ins Gespräch zu kommen und sich über ihre Schulpartnerschaften auszutauschen.

PROBONO dankt allen Lehrkräften und den teilnehmenden Schülerinnen ganz herzlich für ihre Beiträge zu einem gelungenen Seminar und Engagement Global für die finanzielle Unterstützung!

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