Stärkung der Kinderrechte in der Schule, in den Familien und in den Dörfern

Unser Kinderschutzprojekt in Mwanga und Monduli in Tansania richtet sich in erster Linie an Schulen. Aber bei der Verbesserung des Kinderschutzes ist es ganz wichtig, dass das gesamte Umfeld der Schulen miteinbezogen wird. Nur so können nachhaltige Veränderungen bewirkt werden. Daher arbeitet unsere Partnerorganisation AJISO auch mit Vertretern der Dorfgemeinschaften, mit traditionellen Führern und den lokalen Behörden zusammen, um für die Themen Kinderschutz und Kinderrechte zu sensibilisieren.

Das Projektteam fährt auch in abgelegene Dörfer und spricht dort direkt mit den Eltern. Manchmal heuert AJISO auch eine Schauspieltruppe an, die mithilfe von kleinen Theaterstücken das Thema Gewalt gegen Kinder auf die Bühne bzw. auf den Dorfplatz bringt. Es zeigt sich, dass solche Theaterstücke ein gutes Mittel sind, um mit Eltern und Dorfbewohnerinnen und Dorfbewohnern ins Gespräch zu kommen und in die Diskussion über Kinderrechte einzusteigen. Dabei geht es um Fragen wie: Wo gibt es bei uns Gewalt? In den Häusern, im Dorf, auf dem Weg? Was sind die Ursachen? Was können wir als Dorfgemeinschaft dagegen tun? Das Ziel: Eltern und Nachbarn der Schülerinnen und Schüler an unseren Projektschulen in das Projekt einzubinden und klarzumachen, dass Kinderschutz nicht am Schultor endet, sondern überall und von allen durchgesetzt werden muss.

Herzlichen Dank ans Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und die TOOLS FOR LIFE Foundation für die Unterstützung!

Auf dem Land in Tansania sitzt eine Gruppe von Erwachsenen unter einem Baum und hört einem Vortrag zu Kinderrecht zu
Eltern schauen sich ein Theaterstück an