Digitale Projektwoche: Interkultureller Austausch zum Thema Ernährung
Um Ernährung ging es bei unserer neuen und mittlerweile dritten Runde der digitalen Begegnung. Rund 150 Schülerinnen und Schüler aus vier deutschen und vier tansanischen Partnerschulen setzten sich dabei intensiv mit dem Thema auseinander, tauschten sich über Gemeinsamkeiten und Unterschiede aus – und über globale Probleme wie Hunger und die Auswirkungen des Klimawandels auf die Ernährung.
Obwohl in der Vergangenheit Fortschritte bei der Bekämpfung des Hungers erzielt wurden, nimmt er in vielen Regionen der Welt wieder zu. Mangelernährung ist weit verbreitet und wirkt sich besonders negativ auf die Entwicklung von Kindern aus. Gleichzeitig kämpfen wir im Globalen Norden mit Überernährung und deren Folgen. Interkulturelle Bildung und Zusammenarbeit sind ein Schlüssel, um die weltweiten Herausforderungen anzugehen.
Ein Höhepunkt der Projektwoche war wieder der Besuch eines außerschulischen Lernorts. Exkursionen sind an tansanischen Schulen eine Seltenheit. Die Schülerinnen und Schüler verbrachten einen Tag auf lokalen Märkten, in einer Bäckerei oder auf Bio-Bauernhöfen, um dort der Frage nachzugehen, wie sich der Klimawandel auf Ernährung und Produktion auswirkt.
Unsere digitale Projektwoche hat wieder einmal eindrucksvoll gezeigt, wie Technologie Brücken zwischen Kulturen und Kontinenten schlagen kann. Trotz der geografischen Distanz konnten Jugendliche aus Deutschland und Tansania in Echtzeit zusammen arbeiten, Ideen austauschen, voneinander lernen und gemeinsam Lösungen diskutieren. Das fördert interkulturelle Kompetenzen und stärkt das Bewusstsein für globale Zusammenhänge – unabhängig davon, wo man sich auf der Welt befindet.
Ein besonderer Dank geht an die PwC-Stiftung und das Land Hessen, die diese inspirierende Woche und den Austausch über die Kontinente hinweg ermöglicht haben.
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