Wie ist PROBONO entstanden?
Gegründet wurde PROBONO im Jahr 2004 von Andrea Alleker-Fendel. Als Politikwissenschaftlerin mit Erfahrungen in der Entwicklungszusammenarbeit und als Mutter von drei Kindern stellte sie sich die Frage: Wie lässt sich Entwicklung wirklich nachhaltig fördern? Wie können wir erreichen, dass sich nicht nur die Bildungs- und Lebenschancen im Süden verbessern, sondern dass sich zugleich auch unsere Wahrnehmung und unser Verhalten im Norden nachhaltig verändern? Und wie können wir dabei junge Menschen einbeziehen, ihr soziales und globales Denken und Handeln fördern?
Ihre Antwort sind Schulpartnerschaften. „Es war mir ganz wichtig", sagt Andrea Alleker-Fendel, „dass wir nicht nur Schulen im Süden fördern, sondern dass auch unsere Kinder und Jugendlichen in Deutschland eingebunden werden, Respekt und Toleranz für andere Kulturen entwickeln und für Fragen der globalen Gerechtigkeit sensibilisiert werden. Ohne eine Veränderung auch unseres Denkens hier im Norden kann unsere Eine Welt nicht zusammenwachsen. Nur gemeinsam können die Länder der Erde Themen wie Armutsbekämpfung, Umwelt- und Klimaschutz, Stabilität und Friedenssicherung gestalten und nur gemeinsam können wir uns für eine gerechtere Welt einsetzen."
Was als kleine, zunächst rein ehrenamtliche Initiative begann, hat sich im Laufe von mehr als zwei Jahrzehnten mit viel Engagement, Ideenreichtum und Tatkraft zu einer anerkannten Organisation in der Entwicklungszusammenarbeit und der Bildungsförderung entwickelt. Heute besteht das PROBONO Team aus 15 haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Deutschland und Afrika, unterstützt mehrere Dutzend Schulpartnerschaften und konnte über 600 Projekte an Schulen in Ostafrika umsetzen.
Unser ganz großes Plus sind dabei unsere langjährigen und kompetenten Mitarbeiter und Kooperationspartner vor Ort in Tansania und Uganda. Sie betreuen die Projekte an den Schulen, gewährleisten, dass die Hilfe dort ankommt, wo sie gebraucht wird und sind wichtige Mittler in der interkulturellen Kommunikation. Transparenz und Kontrolle vor Ort wird zudem durch regelmäßige Besuche von PROBONO Mitarbeiterinnen aus Deutschland sichergestellt.
Was motiviert PROBONO?
Seit mehr als 20 Jahren fühlt sich PROBONO den Menschen in den Ländern des Globalen Südens verpflichtet. In der Förderung von Bildung sehen wir einen zentralen Beitrag zur Überwindung von Armut, Diskriminierung, Unterdrückung und Korruption und zur Stärkung von Demokratie und nachhaltiger Entwicklung.
PROBONO...
- unterstützt Schulen in Ostafrika nach dem Prinzip "Hilfe zur Selbsthilfe".
- setzt sich für Bewusstseinsveränderungen in unserer Gesellschaft ein, um ein Klima der Toleranz und des Verständnisses für fremde Kulturen zu fördern und das Verantwortungsgefühl für die Probleme im globalen Süden zu stärken.
- fördert interkulturelles Verstehen zwischen jungen Menschen unterschiedlicher Kulturen.
- leistet gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern aus Deutschland einen Beitrag zu nachhaltiger Entwicklung.
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